Wir hatten noch 2 Tage auf Sardinien, bis am 31 Oktober unsere Fähre aufbrechen würde. Nach einer Fahrt in den Norden und einem Tag auf einem Stellplatz in Fertilia mit Arbeit für Basho und Wäsche waschen und „Hausputz“ für Cécile, konnten wir bei Capo Caccia Sardinien noch einmal in seiner Schönheit bewundern. Ein Küstenabschnitt mit steilen Kliffs und einem super gelegenem Parkplatz mit der Sicht auf eine grossen Fels mitten im Meer und Carabinieris die nichts gegen Camping haben! Mit einem letzten Mal klettern verabschiedeten wir uns vom hübschen Sardinien – den Norden kennen wir noch nicht – wir kommen wieder!








Für die Fähre mussten wir um 5 Uhr morgens bereit stehen, sie sollte 7 Uhr auslaufen. Am Abend zuvor fuhren wir schon zum Hafen um noch ein Covid-Formular für Spanien zu holen, welches wir in gedruckter Form mitbringen sollten. Hätten wir dem Typ dort geglaubt („ihr könnt das Fomular auch am Morgen holen, der Schalter öffnet um 8 Uhr, das Schiff wird bestimmt nicht rechtzeitig fahren“), wäre die Nacht länger geworden… So aber standen wir ungewohnt früh auf, um uns um 05:15 in die Reihe (schon 3 Camper und 2 Autos vor uns!) zu stellen und dann bis 06:30 vor geschlossenem Tor zu warten. Nachdem das Tor öffnete – kurze Action mit Ticket zeigen, Temperatur messen, Covid-Zettel abgeben – standen wir in einer weiteren Reihe bis wir ca. um 07:45 auf die Fähre konnten. 08:30 verliessen wir den Hafen und machten uns auf Richtung Barcelona.
Zu später Stunde gelangten wir nach Spanien. Müde und ein klein wenig enttäuscht vom Nicht-vorhandenen Nachtessen auf der Fähre. Doppelt illegal suchten wir einen Parkplatz für die Nacht – 1. Es war nach 22 Uhr (Barcelona hat aktuell eine Sperrstunde ab 22 Uhr) und 2. ohne Plakette für die Umweltzone in der Stadt. Dementsprechend gestresst war ich froh als der Tag dann vorüber war und wir auf einem Parkplatz vor einem Einkaufszentrum in die Nacht eintauchen konnten.