Während der durchaus kühlen Nächten in Chulilla (es gab sogar mal Raureif am Morgen!) wuchs ein wenig das Bedürfnis nach Wärme und etwas Anderem als Klettern. So haben wir unsere Reisebegleiter, Nora, Blanca, Standa und Philipp, vorerst verschiedet, Chulilla auf Wiedersehen gesagt und sind Richtung Valencia aufgebrochen.
Cécile hatte einen Campingplatz vor der Stadt gefunden, so dass wir nicht in die Stadt mussten. Während ich noch 2 Tage arbeitete, konnte sich Cécile ein wenig erholen, hat unseren Rocky umsorgt, und einen riesen Berg Wäsche verarbeitet. Danach waren wir bereit (ich überredet, Cécile motiviert) für Valencia. Die Stadt war uns von der Campingplatzbesitzerin bereits angepriesen worden und wir mit Insidertipps und Kartenmaterial versorgt.




Am Morgen sind wir dann mit dem ÖV in die Stadt gefahren. Dort haben wir schöne, läbige Viertel erkundet, viel Paella gesehen und leider ohne Hunger links liegen gelassen und sind einem still gelegten Flussbett entlang vorbei wichtigsten Hotspot eindrücklicher moderner Architektur in Richtung Hafen gelaufen. Leider fanden wir dort keine der erwarteten Superjachten vor, aber unseren Hunger wieder. Da wir ein gewisses Talent dafür haben, war zufälligerweise wieder, vollkommen unerwartet, Siesta. So erwies sich die Suche nach Paella als erfolglos. Kurz vor dem Verhungern hat uns eine herzige kleine Bäckerei gerettet und konnte all unseren Hunger stillen.

Unser Weg führte dann wieder durch das ehemalige Flussbett, welches flussaufwärts mittlerweile ein wunderschöner Park ist. Dort fanden wir viele spannende Bäume, und wie überall in der Stadt viele Citrusfruchtbäume. Natürlich haben wir probiert!





Die sehenswerte Altstadt war, im Gegensatz zu der Barcelonas bei unserem Besuch, durchaus belebt. Allerdings war es wohl deutlich entspannter als sonst, ohne Corona. So haben wir wohl Valencia mit „Valencianern“ erlebt und nicht als Tourismus Hotspot. Nach dem späten Nachtessen in der Stadt, zogen wir mit dem Ausgangspublikum der umliegenden Vororte im letzten Zug wieder zurück zu Rocky auf den Campingplatz.

