Eine Schlechtwetterfront… Zeit um unsere Geschichte weiterzuerzählen. Sie ist nicht mehr ganz aktuell, aber wir schreiben dran 😉
Was ich beim letzten Eintrag vergessen hatte: Südlich von Calpe war da noch ein Tag am Meer. Ein Arbeitstag von Basho, den wir an einem sehr hübschen Plätzchen mit einer coolen Slackline-Session beendet haben.


Andalusien
Wir sind im südlichsten Teil Spaniens angelangt. Als Erstes fällt uns die Kargheit Andalusiens auf, weite Ebenen mit vereinzelten Büschen – so haben wir uns Spanien vorgestellt. Nach ein paar weiteren Km sind da Berge, grosse Berge mit Weiss. Basho witzelt darüber es sehe aus wie Schnee – nach einigen weiteren Km sind wir uns sicher, dass es sich tatsächlich um Schnee handelt. Im Internet lese ich, dass die Sierra Nevada Berge bis zu 3000 müM. hat… hmm hoppla dann könnte es kalt werden.






Unser erster Stopp in Andalusien soll ein Kletterspot bei Alfacar, nähe Granada werden auf 1300 müM. Wir kommen im Dunkeln an, auf einem mit Müll übersähten Parkplatz der als Basis für das Klettergebiet beschrieben wird, doch wo genau ist denn der Fels? Ausgerüstet mit dicken Jacken, Kappen und Stirnlampen machen wir uns auf die Suche nach dem Klettergebiet und evtl. einem schöneren Stellplatz, der, wenn möglich Morgensonne bietet. Etwa einen Kilometer weiter oben werden wir fündig, holen den Camper nach und gehen nach einem schnellen Nachtessen schon bald ins Bett.
Am Morgen wachen wir spät auf – was ist los? Wo ist die Sonne? Der Platz ist schön, doch leider ohne Morgensonne und es ist bitterkalt. Dampfwolken steigen beim Sprechen auf und das Müsli wärmen wir kurz über dem Herd, die Früchte darin sind kälter als wenn sie im Kühlschrank gelegen hätten. Weiter oben scheint die Sonne, da wollen wir hin!
Die Kletterei ist hübsch, aber nicht spektakulär. Wie verwöhnt wir doch sind mit der riesen Auswahl in Spanien! Die Umgebung erinnert mich jedoch stark an die Schweiz und das Gebimmel von Kuhglocken (von einer Schafherde getragen) machen den Ort doch zu etwas Besonderem.
Dank Bashos Tante erfahren wir, dass wir auf unserem Weg zum nächsten Klettergebiet fast ein kulturelles Highlight verpasst hätten. So machen wir uns auf nach Granada um am nächsten Tag auf die „Alhambra“ zu besuchen.