Während ich im Ausland doch immer wieder mal Zeit finde um einen Blogeintrag zu verfassen, nutze ich die Arbeitstage von Basho in der Schweiz für Besuche. So kommts, dass schon fast wieder ein Monat vorbei ist…
In dieser Zeit haben wir gefühlt zweimal die Schweiz umrundet, immer dem guten Wetter nach. Vom Berner Oberland ins Tessin, über Hombrechtikon nach Graubünden und zurück über Auegst am Albis ins Berner Oberland, über Bern nach Basel…
Wir waren klettern am Brünig in verschiedenen Klettergärten und auf einer MSL, in Interlaken mit Anaїs, bei Ponte Brolla mit Stopp bei Erich, und bouldern in Cresciano. Wir haben einen „neuen“ alten Klettergarten in Näfels entdeckt und im Basler Jura mit Dani schöne Routen gefunden.

Cresciano 
Cresciano 
„Transsibiria“ zu dritt mit Katharina 
Abstieg mit Kletterfinken durch den Schnee, da der oberste Stand der MSL „Transsibira“ fehlte…
In Sertig waren wir das letzte Mal auf den Skis und haben in zwei Tagen hübsche Touren in wunderbarem Schnee gefunden! Für mich waren dies die zwei schönsten Touren in dieser Saison – wahrscheinlich hat sich mein Fahrkönnen und Ausdauer schon etwas verbessert und dazu gab es perfekte Bedingungen. Endlich konnte ich nachempfinden, was an Pulverschnee so toll sein soll 😉 !
Bern heisst für uns ein schönes Wiedersehen mit unserer WG und aber auch das Ende unseres Schweizer-Aufenthaltes. Dies wiederum bedeutet auch der Abschied vom Winter. Wir stellen unser Skimaterial wieder in den Keller, und tauschen die Winterschlafsäcke gegen die leichtere Sommerversion.
Vom Feigenbaum meiner Eltern hatten wir ein paar kleine Äste abgeschnitten und in Wasser eingestellt. Dann sind sie mit uns im Camper zweimal durch die ganze Schweiz gefahren, bevor wir sie dann in die Obhut der WG übergeben durften. Sobald sich Wurzeln gebildet haben, dürfen die Stecklinge in die Erde und wir hoffen, dass schon bald ein grosser Feigenbaum voller Früchte heranwächst.


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Während unserer Abwesenheit ist noch mehr herangewachsen. Meine Schwester hat kurz nach unserer Abreise Baby-Kätzchen gekriegt und als wir sie nun besucht haben, sind die kleinen Katzen schon ausgewachen! Ausserdem haben mir im Sommer gleich drei Freundinnen ihre Schwangerschaft verkündet, die ich nun als frischgebackene Mamis wiedersehen konnte. Und der Bananenbaum von Basho hat seine Grösse dank David’s Pflege etwa verdoppelt und strotzt nur so vor Schönheit. Wir sind gespannt was sich bis zu unserer Rückkehr sonst noch so tut und sind erpicht auf Neuigkeiten von euch!
Wir wollen weiterziehen in den Norden. Noch ist es nicht möglich alle Länder zu bereisen, doch wir hoffen auf gute Besserung und starten in Deutschland.
Für die Einreise nach DE brauchen wir einen negativen Antigen-Schnelltest. Vor ein paar Wochen haben wir schon erfahren wie kompliziert es sein kann einen solchen Test zu kriegen. Seit wir unterwegs sind, planen wir fast nichts mehr weit voraus, sondern leben sehr spontan. Einen Antigen-Test noch am selben, oder am nachfolgenden Tag zu machen und dazu noch in der Nähe und ausserhalb der Arbeitszeiten gestaltet sich aber als praktisch unmöglich. Oft gibt es eine zweiwöchige Warteliste (dann ist man ja wieder gesund!!!). Meine Nerven liegen am Ende blank, als ich es dann doch noch hinkriege einen Termin für den Freitagabend kurz vor Ladenschluss in Basel zu reservieren. Die Einreise nach Deutschland haben wir auf dem Einreiseformular auf Freitag datiert.
Der ganzen Aufwand für die Einreise nach Deutschland wird an der Grenze allerdings nicht einmal honoriert: Niemand wartet auf uns, niemand interessiert sich für uns… na dann…
Tschüss Schwiiz, Tschüss liebi Fründe, hebeds guet und bis glii!





